Sand reinigen statt austauschen
Neues Verfahren filtert Müll und Tierkot aus Spielplatzsand
„Die eigenen 4 Wände“ Ausgabe 16 (11/2010)
Wer einen öffentlich zugänglichen Spielplatz baut ist auch für dessen Wartung zuständig. So sollte alle paar Jahre der Spielsand ausgetauscht werden. Doch gerade in Altbaugebieten in zentraler Lage lässt sich das manchmal schwer bewerkstelligen.
Früher viel Aufwand
In einer Tempelhofer WEG beispielsweise musste der Sand mit einem LKW über das fremde Nachbargrundstück angeliefert werden. Zu den Kosten für den Austausch in Höhe von 2.500 € kamen noch Entschädigungszahlungen an den Nachbarn, da hierbei immer der Rasen beschädigt wurde. Es wurde viel Aufwand verursacht – Genehmigungen mussten eingeholt, Parkplätze abgesperrt und der Sand in großen Containern zwischengelagert werden.
Geld gespart und die Kinder sind auch glücklich
Früher viel Aufwand
In einer Tempelhofer WEG beispielsweise musste der Sand mit einem LKW über das fremde Nachbargrundstück angeliefert werden. Zu den Kosten für den Austausch in Höhe von 2.500 € kamen noch Entschädigungszahlungen an den Nachbarn, da hierbei immer der Rasen beschädigt wurde. Es wurde viel Aufwand verursacht – Genehmigungen mussten eingeholt, Parkplätze abgesperrt und der Sand in großen Containern zwischengelagert werden.
Geld gespart und die Kinder sind auch glücklich
Nun wird seit einigen Jahren der Sand durch ein neues Verfahren gereinigt. Wenn die Reinigung einmal jährlich erfolgt, kann der anstehende Sandaustausch um bis zu zehn Jahre hinausgezögert werden. In der genannten WEG kostet die jährliche Reinigung 600 €, Wohnungseigentümer können die Summe sogar als jährliche Betriebskosten auf ihre Mieter umlegen. Das gute Gefühl, ständig sauberen Sand zu haben, gibt’s gratis dazu.
Verfahren
Eine kleine Maschine wird über die Sandfläche gefahren, die den Sand aufnimmt und filtert. Durch die Belüftung werden die Keime reduziert, die für den Modergeruch zuständig sind. Aber auch Müll und Tierkot werden herausgefiltert. Besonders auf öffentlich zugänglichen Spielplätzen finden sich nach der Reinigung Glasscherben, Zigarettenkippen, Metallteile und sogar Spritzen im Auffangkorb der Maschine. Bei solch positiven Ergebnissen wird die WoBeGe in Zukunft allen WEGen eine Sandreinigung empfehlen!
Verfahren
Eine kleine Maschine wird über die Sandfläche gefahren, die den Sand aufnimmt und filtert. Durch die Belüftung werden die Keime reduziert, die für den Modergeruch zuständig sind. Aber auch Müll und Tierkot werden herausgefiltert. Besonders auf öffentlich zugänglichen Spielplätzen finden sich nach der Reinigung Glasscherben, Zigarettenkippen, Metallteile und sogar Spritzen im Auffangkorb der Maschine. Bei solch positiven Ergebnissen wird die WoBeGe in Zukunft allen WEGen eine Sandreinigung empfehlen!