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2011: Halbzeit im Bauvorhaben Bahnhof Ostkreuz
"Die eigenen 4 Wände" Ausgabe 17 (05/2011)
Nach einigen Jahren sorgfältiger Planung und vielen Abstimmungen zwischen der Deutschen Bahn, dem Bund und dem Land Berlin liegt seit 2006 der Planfeststellungsbeschluss für die Umgestaltung des Bahnhofs Ostkreuz vor. Seitdem wird bei laufendem Betrieb gebaut – bis 2016. Dann soll der größte Berliner Nahverkehrsknoten fertig gestellt sein und seinen Fahrgästen mehr Komfort, kürzere Wege, einen besseren Anschluss sowie eine leichtere Orientierung bieten. Der 1912 errichtete Wasserturm – das Erkennungsmerkmal des Ostkreuzes – wird in jedem Fall erhalten bleiben. Doch was ändert sich?
Nach einigen Jahren sorgfältiger Planung und vielen Abstimmungen zwischen der Deutschen Bahn, dem Bund und dem Land Berlin liegt seit 2006 der Planfeststellungsbeschluss für die Umgestaltung des Bahnhofs Ostkreuz vor. Seitdem wird bei laufendem Betrieb gebaut – bis 2016. Dann soll der größte Berliner Nahverkehrsknoten fertig gestellt sein und seinen Fahrgästen mehr Komfort, kürzere Wege, einen besseren Anschluss sowie eine leichtere Orientierung bieten. Der 1912 errichtete Wasserturm – das Erkennungsmerkmal des Ostkreuzes – wird in jedem Fall erhalten bleiben. Doch was ändert sich?
Die wichtigsten Änderungen für den Bahnverkehr
Da der historische Kern des Bahnhofs, der Bahnsteig A, seine Bedeutung verloren hat, wurde er aufgegeben. Ebenso die Verbindungskurve von der Innenstadt zum nördlichen Teil des Ringes. Die Züge aus dem Südosten fahren künftig ohne Halt über die Südkurve des Bahnhofs Ostkreuz.
Da der historische Kern des Bahnhofs, der Bahnsteig A, seine Bedeutung verloren hat, wurde er aufgegeben. Ebenso die Verbindungskurve von der Innenstadt zum nördlichen Teil des Ringes. Die Züge aus dem Südosten fahren künftig ohne Halt über die Südkurve des Bahnhofs Ostkreuz.
An den Fernbahngleisen des Ringes und der Strecke nach Frankfurt (Oder) werden neue Regionalbahnsteige entstehen. Als Option wird der Bau von zwei Außenbahnsteigen für Regionalverkehr und der Wiederaufbau der Ostbahn (der Strecke über Lichtenberg Richtung Küstrin) berücksichtigt.
Bisher gibt es am Bahnhof Ostkreuz getrennte Bahnsteige für die Verbindung Erkner – Innenstadt und Lichtenberg – Innenstadt (Linienbetrieb). Ab 2014 fällt die Orientierung leichter, denn dann wird es einen Bahnsteig für alle stadteinwärts fahrenden Züge geben sowie einen weiteren Bahnsteig für alle stadtauswärts fahrenden Züge (Richtungsbetrieb).
Was passiert aktuell?
Der alte S-Bahnsteig auf dem Ring hat ausgedient und wurde abgerissen. An seiner Stelle entsteht bis Mitte 2012 der neue S-Bahnsteig mit der 123 Meter langen Bahnhofshalle. Darunter werden die S- und Regionalbahnsteige entstehen – statt wie bisher versetzt angeordnet. Breite Treppen, Aufzüge und Rolltreppen sollen das Umsteigen am Bahnhof Ostkreuz zukünftig erleichtern. Eine große Entlastung für Fahrradfahrer, Eltern mit Kinderwagen und mobilitätseingeschränkte Menschen.
Der alte S-Bahnsteig auf dem Ring hat ausgedient und wurde abgerissen. An seiner Stelle entsteht bis Mitte 2012 der neue S-Bahnsteig mit der 123 Meter langen Bahnhofshalle. Darunter werden die S- und Regionalbahnsteige entstehen – statt wie bisher versetzt angeordnet. Breite Treppen, Aufzüge und Rolltreppen sollen das Umsteigen am Bahnhof Ostkreuz zukünftig erleichtern. Eine große Entlastung für Fahrradfahrer, Eltern mit Kinderwagen und mobilitätseingeschränkte Menschen.